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Der Architekt Deutschlands: Wer war der Eiserne Kanzler wirklich?

Otto von Bismarck war eine der wichtigsten Figuren in der deutschen Geschichte des 19.

Jahrhunderts.

Er wurde oft der "Eiserne Kanzler" genannt, weil er eine sehr entschlossene Politik verfolgte.

Bismarck wurde 1815 in Preußen geboren und begann seine Karriere als Diplomat.

Sein größtes Ziel war die Einigung der vielen kleinen deutschen Staaten zu einem großen Reich.

Durch geschickte Politik und mehrere Kriege erreichte er schließlich dieses Ziel im Jahr 1871.

In diesem Jahr wurde Wilhelm I.

zum ersten deutschen Kaiser in Versailles gekrönt.

Bismarck wurde der erste Reichskanzler des neuen Deutschen Reiches und prägte das Land für viele Jahre.

Er war ein Meister der Diplomatie und versuchte, den Frieden in Europa durch verschiedene Bündnisse zu sichern.

Besonders bekannt ist er heute noch für die Einführung der ersten modernen Sozialversicherungen.

Er schuf die Krankenversicherung und die Rentenversicherung, um die Arbeiter vor Armut zu schützen.

Trotz dieser Fortschritte gab es auch Konflikte, wie zum Beispiel den Kampf gegen die katholische Kirche.

Auch die aufkommende Arbeiterbewegung betrachtete er oft mit großem Misstrauen.

Im Jahr 1890 musste Bismarck nach Unstimmigkeiten mit dem neuen Kaiser Wilhelm II.

zurücktreten.

Er verbrachte seine letzten Jahre auf seinem Gut in der Nähe von Hamburg und schrieb seine Memoiren.

Heute erinnern viele Denkmäler in ganz Deutschland an diesen einflussreichen Staatsmann.