König, Querflöte und Kartoffeln: Das geheime Leben Friedrichs des Großen

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Friedrich der Große war einer der berühmtesten Könige in der Geschichte von Preußen.

Er regierte sein Land im 18.

Jahrhundert für insgesamt 46 Jahre.

Viele Menschen nannten ihn ehrfürchtig „den Großen“, weil er sein Reich stark vergrößerte.

Doch Friedrich war nicht nur ein mächtiger General, sondern auch ein sehr gebildeter Mann.

In seiner Freizeit spielte er leidenschaftlich gerne die Querflöte und komponierte eigene Musikstücke.

Er liebte die Philosophie und pflegte eine lange Freundschaft mit dem französischen Denker Voltaire.

Sein Lieblingsort war das Schloss Sanssouci in Potsdam, dessen Name „ohne Sorge“ bedeutet.

Friedrich wollte, dass Preußen ein modernes und aufgeklärtes Land wird.

Er führte wichtige Reformen ein und schaffte unter anderem die Folter in seinem Reich ab.

Eine seiner bekanntesten Taten war die Einführung der Kartoffel als Grundnahrungsmittel für das Volk.

Damit die Bauern die Knolle akzeptierten, musste er einen klugen Plan anwenden.

Er ließ die Kartoffelfelder von Soldaten bewachen, um das Interesse der Menschen zu wecken.

Trotz seines Ruhmes lebte der König privat eher bescheiden und liebte seine Hunde sehr.

Er starb im Jahr 1786 und wurde schließlich nach seinem Wunsch in Sanssouci begraben.

Heute erinnert man sich an ihn als einen komplexen Herrscher zwischen Krieg und Kultur.